Wer bei Kaufland einkaufen geht, der kommt in der Regel mit vollgepackten Einkaufstüten wieder nach Hause, denn die Supermarkt-Kette bietet so ziemlich jedes Produkt von etlichen Marken in seinem Sortiment an. Wer am Eingang vergisst, einen Einkaufswagen mitzunehmen, der ist somit in der Regel schon nach den ersten paar Metern völlig aufgeschmissen, wenn sich die Produkte auf dem Arm stapeln.
Doch aktuell führt Kaufland eine besonders Änderung ein, um das Einkaufen per Wagen neu und innovativ zu gestalten. Einige Kunden kommen mit dieser Neuerung allerdings gar nicht klar.
Kaufland-Kunden fallen vom Glauben ab
Wer vor dem Einkauf rechtzeitig daran denkt, einen Einkaufswagen mitzunehmen, der wühlt in der Regel vorher aufgeregt in seinem Geldbeutel und sucht gespannt nach Kleingeld, um den Wagen von der Kette zu lösen. Andernfalls ist Schleppen angesagt und da vergeht bei einem großen Wocheneinkauf so ziemlich jedem der Spaß. Der Supermarkt versucht diesem Problem nun Abhilfe zu schaffen und stößt damit bei seinen Kunden auf heftige Kritik.
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Über die Kaufland-App können per Kaufland-Pay Einkaufswägen kontaktlos freigeschaltet werden. Ziemlich praktisch, oder? Immerhin müssen Kunden künftig nicht mehr bangen, dass ihr Kleingeld nicht in den vorgesehenen Schlitz passt. Doch die innovative Lösung kommt nicht bei allen so gut an wie gedacht.
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Auf „X“ (ehemals Twitter) teilt eine Kaufland-Kundin die Neuigkeiten im Netz und sorgt damit für ordentlich Diskussionsstoff in der Kommentarspalte. „Ohne mich – die ticken doch nicht mehr richtig“, wird eine Stimme laut. „So geht modernes Daten sammeln“, heißt es von einer anderen Seite. „Niemand ist verpflichtet, sein Geld und seine Daten zu Kaufland zu tragen“, kommentiert ein weiterer Kunde empört.
Ob sich die neuen Einkaufswägen tatsächlich in allen Filialen durchsetzten, bleibt abzuwarten.