Immer deutlicher wird, dass da ein sozialer Tsunami auf Deutschland zukommt! Die explodierenden Gaspreise bereiten auch dem Chef der Bundesnetzagentur Sorgen. Klaus Müller blickt düster auf die kommende Zeit.
Völlig unsicher ist auch, ob die Gas-Speicher überhaupt über den ganzen Winter hinweg reichen werden.
Gaspreis: Es drohen heftige Einzelschicksale wegen hoher Rechnungen
Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller prophezeite nun auf einem Kongress in Berlin, dass viele Menschen ihre Gas-Rechnung mehr mehr werden zahlen können. Man werde Meldungen über furchtbare Einzelschicksale hören, sagte er laut „Welt“.
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In diesem Zusammenhang kritisierte er die deutsche Energiepolitik unter Kanzlerin Angela Merkel und Gerhard Schröder. Es sei „schwer nachvollziehbar“ wie sehr sich Deutschland von Gasimporten aus Russland abhängig gemacht und den Wohlstand auf preiswertem fossilen Gas aufgebaut habe. In „keinster Art und Weise“ habe die Politik sich um die Versorgungssicherheit Gedanken gemacht, zitiert ihn die „Welt“.
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Reichen die Gas-Speicher im Winter nur für zweieinhalb Monate?
Aktuell sind die Gasspeicher in Deutschland zu etwa 61 Prozent gefüllt. Das sind rund zwei Prozentpunkte weniger als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Ob noch ein Füllstand von mindestens 90 Prozent bis zum Winter erreicht werden kann, ist fraglich, weil die Lieferungen über Nord Stream 1 nur noch eingeschränkt erfolgen.
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Die Bundesnetzagentur schätzt, dass die Gasspeicher ohne zusätzliches russisches Gas oder weitaus mehr Flüssiggas-Importe aus anderen Ländern bei einem durchschnittlichen Winter nur zweieinhalb Monate reichen könnten.